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Newsletter, Olympiamünzen , Februar 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Aussteller,

bei der 45. World Money Fair am kommenden Messe-Wochenende 5. bis 7. Februar 2016 wird es – auch mit den wunderbaren Gedenkmünzenprogrammen unseres Ehrengastlandes Südkorea – immer wieder um sportliche Großereignisse und die Olympiaden der vergangenen Jahrzehnte gehen.

Im seinem neuen Katalog „Olympiamünzen. Helsinki 1952 bis Rio 2016“ (mit Richtpreisen) führt Albert M. Beck, Ehrenpräsident der World Money Fair, seine Leser mit viel Hintergrundwissen und aktuellen Informationen durch die spannende Geschichte eines besonderen Sammlungsgebietes. Wir freuen uns, Sie mit einigen Auszügen aus der eben in Basel vorgestellten Neuerscheinung auf dieses interessante Messethema neugierig zu machen. Bei der World Money Fair wird der Autor übrigens seinen neuen Olympiakatalog persönlich signieren (Stand K1). 

Sportmünzen spielen bei der diesjährigen Messe aber auch bei anderen Ausstellern eine große Rolle. So zeigen die Vertreter der französischen Monnaie de Paris an Stand B7 ihr aktuelles Münzenprogramm zur bevorstehenden Fußball EM 2016 und am Stand von MDM (E4) wird das Münzprogramm zur XXXI. Olympiade in Rio de Janeiro zu bewundern und zu erwerben sein.

Freuen Sie sich mit uns auf ein randvolles Messeprogramm und lassen Sie sich schon jetzt von den vielfältigen Infos zum Sammeln von Olympiamünzen inspirieren. Auf ein baldiges Wiedersehen in Berlin. 

Ihr Organisationsteam 
der World Money Fair

 
 
 
 
 

Olympia-Münzen: Dokumente der Zeitgeschichte

Gekürzter Auszug aus dem Katalog „Olympiamünzen“ von A. M. Beck

Münzen sind Dokumente der Geschichte, Brücken zu unserer Vergangenheit. Sie ermöglichen uns die direkte gedankliche und visuelle Verbindung mit geschichtlichen, politischen und gesellschaftlichen Ereignissen sowie mit sporthistorischen Großveranstaltungen wie Olympiaden.

 
 
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Olympia in der Antike

Münzen, die mit Olympia in Verbindung gebracht werden können, gab es schon in der Antike. Dabei muss man säuberlich drei verschiedene Arten unterscheiden.

Zunächst gibt es natürlich die Münzen von Olympia selbst. Sie zeigen den prachtvollen Kopf des Olympischen Zeus oder seiner Gattin Hera auf der Vorderseite.

Die Festlichkeiten waren es, die Zehntausende von Gästen ins Heiligtum von Olympia zogen. Und diese Gäste mussten mit Münzen versorgt werden.

Dann gibt es äußerst seltene Münzen, die direkt auf einen Sieg bei den olympischen Spielen hinweisen. Griechische Münzen sind keine Gedenkmünzen, sondern wollen das ewig Gültige einfangen. Aber immerhin, manche Herrscher hielten es für opportun im Münzbild zu zeigen, dass sie ein Günstling des Zeus waren.

Eine dritte Kategorie von Olympiamünzen sind die Stücke, auf denen nicht ein einzelner Sieg verherrlicht wird, sondern die grundsätzliche Sieghaftigkeit einer Stadt.

 
 

Baron Pierre de Coubertin, der Erneuerer
der Olympischen Spiele

Dank der Begeisterung und Vision des französischen Adeligen, des Pädagogen, Historikers und Sportfunktionärs Baron Pierre de Coubertin (1863 – 1937) wurde die Wiederaufnahme Olympischer Wettkämpfe 1896 möglich. Wieso Wiederaufnahme? Von 776 v. Chr. bis 395 n. Chr. fanden in der griechische Stadt Olympia 1171 Jahre lang alle vier Jahre zu Ehren Zeus Wettkämpfe statt.

Zu Hunderten kamen die Besucher aus den benachbarten Städten und Stadtstaaten. Der Besuch Olympias war gleichzeitig eine Wallfahrt zu seinem heiligsten Ort. Im 4. Jahrhundert n. Chr. wurde die Stadt Olympia von Naturgewalten zerstört.

1875 begannen unter der Leitung des deutschen Archäologen Ernst Curtius (1814 – 1896) umfassende Ausgrabungen. Baron Pierre de Coubertin las alle Berichte über die Ausgrabungen, war begeistert und beschloss, die Ideale und den Geist Olympischer Spiele zu wecken und nach dem Vorbild der Olympiaden in der Antike, wieder Olympische Wettkämpfe durchzuführen. 1894 wurde das Olympische Komitee gegründet und zwei Jahre später fanden vom 6. bis 15. April 1896 in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Bis allerdings die ersten offiziellen Olympiamünzen erschienen, vergingen 56 Jahre. Zur XV. Sommerolympiade in Helsinki 1952 wurden die ersten Olympiamünzen geprägt. Das war die Geburtsstunde der modernen Olympia-Gedenkmünze.

 
 

Offizielle Olympiamünze oder Sympathieausgabe

Wenn Sie eine Münze entdecken, die mit den fünf Olympischen Ringen auf eine Olympiade hinweist, dann haben Sie eine Olympiamünze in der Hand. Jedoch, nicht jede Münze, die auf eine Olympiade hinweist, ist eine offizielle Olympiamünze.

Man unterscheidet zwei Kategorien:
a) Vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewilligte Münzen, Münzen, die vom Veranstalter der Olympischen Spiele herausgegeben werden.
b) Münzen, die von anderen Staaten (Nichtveranstalter) zu den jeweiligen Olympiaden herausgegeben werden. Man spricht hier von sogenannten Sympathiemünzen. Natürlich sind auch diese offiziell rechtliche Zahlungsmittel (legal tender). Es gibt bei den Sympathiemünzen drei Gruppen: Münzen mit den Olympischen Ringen, Münzen mit dem Logo des Nationalen Olympischen Komitees und Münzen ohne Ringe und Logos, jedoch mit dem bild­lichen oder schriftlichen Hinweis auf Olympiaden.

Von Helsinki (1952) bis Rio (2016) sind insgesamt 992 offizielle Olympiamünzen (inkl. Materialvarianten, Proben und Prägeversionen) herausgegeben worden. Die Anzahl der Sympathieausgaben dürfte bei rund 2000 liegen.

 
 
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Gedenkmünzen einst
und jetzt

Der entscheidende Unterschied zwischen den Gedenkmünzen von früher und heute liegt in den grundlegend veränderten Voraussetzungen, was die Ausgabe, den Zweck und die Vorstellung betrifft. Während frühere Gedenkmünzen oder -medaillen mit dem Zweck geprägt wurden, an bestimmte Personen und Ereignisse zu erinnern und diese Gepräge dann als historisches Kulturgut in Münzkabinetten oder in Sammlungen von Numismatikern als Zeugen der Geschichte aufbewahrt wurden, liegen den Gedenkmünzenausgaben von heute weltweit neben den kulturellen und historischen auch wirtschaftliche Überlegungen zugrunde. Die Olympiamünzen machen hier keine Ausnahme. Die Zielvorgabe heißt auch hier: Erwirtschaftung eines Prägegewinns zur Mitfinanzierung von Olympiaden. Die Absicht ist sinnvoll und ehrbar, denn durch den Verkauf von Olympiamünzen profitiert nicht nur der Veranstalter von Olympiaden, sondern – wie bereits erwähnt – auch die Sportförderung in jenen Ländern, wo Olympiamünzen gekauft werden.

Der Verkauf von Olympiamünzen war vor allem in den achtziger und neunziger Jahren lukrativ. Es gab Zeiten, da standen Einnahmen aus Gedenkmünzverkäufen für Olympiaden hinter den Einnahmen für TV-Übertragungen an zweiter Stelle.

 
 

Die finnische 500 Markkaa 1951 – die erste moderne Olympiagedenkmünze

Für die XV. Olympischen Sommerspiele in Helsinki (1952) wiesen die 5 Olympischen Ringe auf 500-Markkaa-Münzen der Jahre 1951 und 1952 auf die Spiele unter der Flagge des IOC hin. Dies war der Beginn und der Auftakt zur Umsetzung der Idee, mit der Ausgabe von Olympiamünzen, eine zusätzliche Finanzierungsquelle zu schaffen. Die finanzielle Erfolgsstory mit der Ausgabe von Olympiamünzen setzte sich in der Folge fort.

 
 

Olympische Münzenausgaben von 1952 bis 2016

12 Veranstalter von Winterolympiaden und 15 von Sommerolympiaden gaben seit 1952 (Helsinki) Olympiamünzen heraus. Siehe Tabelle: Olympiamünzen seit 1952.

Eine Sonderstellung nimmt das 1992 lancierte und 1996 beendete, vom IOC vermarktete Sonderprogramm „100 Jahre Olympische Bewegung 1896-1996“ (Katalog AMB 585-AMB 599), das mit Münzen der fünf Länder Kanada (1992), Australien (1993), Frankreich (1994), Österreich (1995) und Griechenland (1996) bestritten wurde. Diese Münzen gehören auch in die Olympia-Münzensammlungen.

 
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Einzelmünzen und Münzenprogramme

Von 1952 (Helsinki) bis zur Winterolympiade 1972 in Tokyo gab es nur einzelne Olympiaausgaben. Für die Sommerolympiade 1972 in München wurden erstmals 24 Münzen als Olympiasammlung geprägt. Kanada machte sich die bisherigen Erfahrungen zunutze und setzte zur Vermarktung ihrer 29 Olympiamünzen für die Sommerspiele in Montreal 1976 weltweite Marketing-Strategien ein. Neben den prägefrischen Ausgaben waren vor allem die für den Sammler geprägten PP-Ausgaben in einer Sammelkassette beliebt.

Die erfolgreiche Initiative der Royal Canadian Mint, Olympiamünzen in Sammlereditionen auf den Markt zu bringen, machte bei den nachfolgenden Olympiaden Schule. Klar konzipierte Programme, Sammlerausgaben in Etuis und Kassetten bereicherten die Münzkabinette der Olympia-Münzensammler. Bis zur Sommerolympiade Peking 2008 kaufte der Sammler die Olympiamünzen entweder in der Prägeversion bankfrisch oder PP. Die Sammlungen waren übersichtlich und finanziell tragbar. Mit den Gedenkmünzenausgaben für die Winterspiele Vancouver 2010 änderte sich vieles. Erstmals wurden zu den numismatischen Münzen auch Anlagemünzen (Bullion coins) mit dem Olympiaemblem geprägt. Mit der Gesamtzahl von 127 Ausgaben war der Sammler eindeutig überfordert.

 
 
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Basis-Programm

Um die Sammler nicht zu entmutigen, schlug ich als Mitglied und Experte der IOC-Sammlerkommission dem Sammler von Olympiamünzen vor, sich für eine repräsentative Auswahl, zu einem so genannten Basis-Programm, zu entscheiden. Das war ein erfolgreicher und sinnvoller Vorschlag, denn mit der Sommerolympiade in London (2012) folgten sogar 149 Olympia-Ausgaben in verschiedenen Prägeversionen. Bei den Olympiamünzen SOTSCHI 2014 und RIO 2016 war der Vorschlag für eine Basis-Auswahl nicht mehr nötig. Die beiden Veranstalter setzten die frühere Ausgabenphilosophie mit einer begrenzten Menge Olympiamünzen fort.

 
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Newsletter, Olympic coins, February 2016

Dear Madam, dear Sir,
Dear exhibitors,

the next weekend of February 5 to 7, 2016, will also be about mega sport events, Olympic Games, in the first place – not least owing to the wonderful commemorative coin sets from our Guest of Honor country South Korea.

In the new catalog “Olympic Coins. Helsinki 1952 to Rio 2016” (including list prices), Albert M. Beck, Honorary President of World Money Fair, leads the readers through the fascinating history of this special collecting field, sharing current facts and his immense background knowledge. We are pleased to present some extracts from the new publication, which was first launched last weekend at the Basel Coin Fair, to pique your curiosity for this interesting part of the fair's offer. At the World Money Fair the author will personally sign copies of his Olympic catalog at booth K1.

Also in other exhibitors' presentations coins with sport designs play an important role at this year's fair. The representatives of the French Monnaie de Paris at booth B7 will showcase their current coin program for the upcoming UEFA Euro 2016 and at the MDM booth E4 the commemorative coins for the Games of the XXXI Olympiad of Rio de Janeiro will be on display, with the option of acquiring the first Brazilian Olympic coin of all times at a special price.

Join us in looking forward to a rich program of accompanying events at the fair. Let yourself be inspired by the diverse advance information about Olympic coin collecting. We hope to see you soon in Berlin.

The organization team of the
World Money Fair

 
 
 
 
 

Olympic coins: documenting history

Abridged extract from the catalog "Olympic Coins" by A. M. Beck

Coins are documents of history, bridges to our past. They give us the direct mental and visual link to historical, political and social events and to major historical sports events such as Olympiads.

 
 
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Olympia of the Ancient era

Coins that could be associated with Olympia date back to the Ancient era. Here it is necessary to make a clear distinction between three different kinds.

First there are, of course, the coins of Olympia themselves. They portray the magnificent head of the Olympian Zeus or his wife Hera on the obverse.

It was these celebrations that attracted tens of thousands of guests to the shrine of Olympia. And these guests had to be provided with coins.

Then there are extremely rare coins that directly referred to a victory at the Olympic Games. Greek coins are not commemorative coins but are intended to capture the eternally valid. Even so, some rulers considered in opportune to have their image on a coin to show that they were a favourite of Zeus.

A third category of Olympic coins are the ones not glorifying an individual victory, but the fundamental victoriousness of a city.

 
 

Baron Pierre de Coubertin, the father of the modern
Olympic Games

It was thanks to the enthusiasm and vision of the French aristocrat, the educator, historian and sports official, Baron Pierre de Coubertin (1863 – 1937), that made the resumption of Olympic contests possible in 1896. Why resumption? Contests took place for 1171 years in the Greek city of Olympia every four years in honour of Zeus, from 776 B.C. to 395 A.D.

The visitors came in their hundreds from the neighbouring cities and city states. Visiting Olympia was at the same time a pilgrimage to this most sacred place. The city of Olympia was destroyed by the forces of nature in the 4th century A.D.

Extensive excavations began in 1875 under the supervision of the German archaeologist Ernst Curtius (1814 – 1896). Baron Pierre de Coubertin read all the reports on the excavations, they captured his imagination and he decided to revive the ideals and the spirit of the Olympic Games and to hold Olympic contests again modelled on the Olympiads of Ancient Greece. The Olympic Committee was founded in 1894 and two years later the first Olympic Games of the modern era took place in Athens from 6th to 15th April 1896. However, it was to be 56 years before the first Olympic coins were minted. The first Olympic coins were struck for the XV Olympiad in Helsinki in 1952. This marked the beginning of the modern Olympic commemorative coin.

 
 

Official Olympic coin or Sympathy Edition

If you find coins that make reference to an Olympiad with the five Olympic rings, you are holding an Olympic coin. However, not every coin that indicates an Olympiad is an official Olympic coin.

There are two different categories:
a) Coins approved by the International Olympic Committee, coins that are issued by the hosts of Olympic Games.
b) Coins that are issued by other countries (non-hosts) for a specific Olympiad. These are known as sympathy editions. Naturally, these are also legal tender. There are three groups of sympathy editions: coins with the Olympic rings, coins with the logo of the National Olympic Committee and coins without rings and logos but with a pictorial or written reference to Olympiads.

A total of 992 official Olympic coins (including different kinds of material, proofs and mint versions) have been issued from Helsinki (1952) to Rio (2016). The number of sympathy editions is probably around 2000.

 
 
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Commemorative coins – then and now

The decisive difference between the commemorative coins of earlier times and the present lies in the fundamental change in the prerequisites for their issue, purpose and presentation. Whereas earlier commemorative coins or medals were minted with the purpose of commemorating specific persons and events and this mintage was kept as an object of cultural value in coin cabinets or in the collections of numismatists as testimony to history, the commemorative coins issued today also take economic factors in addition to cultural and historical ones into consideration worldwide. The Olympic coins are no exception. Here, too, the objective is: Making a profit from minting the coins to contribute to financing Olympiads. The intention makes sense and is worthy as not only the hosts of Olympiads profit from the sale of Olympic coins but, as already mentioned, also the promotion of sport in those countries where Olympic coins are purchased.

The sale of Olympic coins was lucrative particular in the eighties and nineties. There were times when the revenue from sales of commemorative coins for Olympiads were only second to the revenue from TV coverages.

 
 

Commemorative coins – then and now

The decisive difference between the commemorative coins of earlier times and the present lies in the fundamental change in the prerequisites for their issue, purpose and presentation. Whereas earlier commemorative coins or medals were minted with the purpose of commemorating specific persons and events and this mintage was kept as an object of cultural value in coin cabinets or in the collections of numismatists as testimony to history, the commemorative coins issued today also take economic factors in addition to cultural and historical ones into consideration worldwide. The Olympic coins are no exception. Here, too, the objective is: Making a profit from minting the coins to contribute to financing Olympiads. The intention makes sense and is worthy as not only the hosts of Olympiads profit from the sale of Olympic coins but, as already mentioned, also the promotion of sport in those countries where Olympic coins are purchased.

The sale of Olympic coins was lucrative particular in the eighties and nineties. There were times when the revenue from sales of commemorative coins for Olympiads were only second to the revenue from TV coverages.

 
 

The Finnish 500 markkaa 1951 –  the first modern
Olympic commemorative coin

To mark the XV summer Olympic Games in Helsinki (1952) the five Olympic rings on the 500 markkaa coins minted in 1951 and 1952 are a reference to the Games under the flag of the IOC. This was the beginning and prelude to realising the idea of creating an additional source of revenue by issuing Olympic coins. The financial success story of issuing Olympic coins continued in the time that followed.

 
 

Olympic coins from 1952 to 2016

12 hosts of winter Olympiads and 15 summer Olympiads have issued Olympic coins since 1952 (Helsinki). See table: Olympic coins since 1952.

The IOC marketed the special programme launched in 1992 and ended in 1996 '100 years of the Olympic Movement 1896-1996' (Catalogue AMB 585-AMB 599). The programme contained coins from the five countries Canada (1992), Australia (1993), France (1994), Austria (1995) and Greece (1996). These coins also belong in collections of Olympic coins.

 
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Individual coins and coin programmes

There were only individual issues of Olympic coins between 1952 (Helsinki) and the winter Olympiad in Tokyo in 1972. 24 coins were minted as an Olympic collection for the first time for the 1972 summer Olympiad in Munich. Canada took advantage of experience to date and deployed worldwide marketing strategies to market its 29 Olympic coins for the summer games in Montreal in 1976. Apart from the uncirculated issues, particularly the proof issues in a collector's cassette were popular with collectors.

The successful campaign of the Royal Canadian Mint to market Olympic coins on collector's editions set an example for the Olympiads that followed. Clearly structured programmes, collector's editions in cases and cassettes enhanced the coin cabinets of Olympic coin collectors. Until the Beijing summer Olympiad in 2008 the collectors bought the Olympic coins either in the mint version or proof. The collections were manageable and financially viable. A lot changed with the commemorative coins issued for the winter Games in Vancouver in 2010. Bullion coins with the Olympia emblem were also issued for the first time in addition to the numismatic coins. With a total of 127 coins the collector was clearly unable to cope.

 
 
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Basis programme

In order not to discourage the collector, I, as a member and expert of the IOC Collectors' Commission, proposed to collectors of Olympic coins that they decide on a representative selection, on what is known as a basis programme. This was a successful and sensible proposal as the summer Olympiad in London (2012) gave rise to as many as 149 Olympia issues in various mint versions. This proposal of a basis selection was no longer necessary in the case of the Olympic coins SOCHI 2014 and RIO 2016. The two host cities continued the earlier issue philosophy with a limited number of Olympic coins.

 
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