To read english version please scroll down.

World Money Fair - Newsletter
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Aussteller,

nur noch wenige Wochen und die World Money Fair öffnet in Berlin ihre Tore. Wir freuen uns sehr, bei unserer bevorstehenden Jubiläumsveranstaltung die Mint of Poland als Ehrengast begrüßen zu dürfen und viele neue Informationen über Münzen und Prägeprogramme, aber auch über Land und Leute zu erhalten.

Unsere polnischen Nachbarn haben in ihrer Geschichte viele bedeutende Gelehrte, Dichter, Musiker und Politiker hervorgebracht, die sich selbstverständlich auch in den Münzbildern ihres Landes widerspiegeln. Einige dieser herausragenden Persönlichkeiten möchten wir Ihnen heute vorstellen. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, viele weitere berühmte „polnische Köpfe“ am Stand unseres Ehrengastes kennenzulernen und von den angereisten Experten mehr über die Geschichte ihres Landes und seine lange Prägegeschichte zu erfahren.

Seien Sie dabei und genießen Sie am Stand unseres Ehrengastes eine hochkarätige Sammlung ausgewählter numismatischer Schätze, die noch nie in solcher Vielfalt präsentiert wurde.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und eine gelungene 40. World Money Fair.

Ihr Organisationsteam
der World Money Fair

 

Berühmte Köpfe im polnischen Münzbild


10 Zlotych 1999. Auf der Rückseite: Kopfbild von Frédéric Chopin vor stilisiertem Konzertflügel und Weiden

Frédéric Chopin
Fryderyk Franciszek Chopin wurde 1810 in Zelazowa Wola (Polen) geboren. Seinen französischen Namen erbte er von seinem Vater, der 1788 nach Polen ausgewandert war und schon bald die Tochter eines verarmten Adligen heiratete. Schon im Alter von 7 Jahren galt der kleine Frédéric mit seinen selbst komponierten Klavierstücken als Wunderkind und begeisterte sein Publikum weit über die Landesgrenzen hinaus. 1830 als Aufstände das unter russischer Herrschaft stehende Polen erschütterten, flüchtete der junge Chopin nach Paris und machte mit seinen Kompositionen und virtuosen Klavierkonzerten auch in der quirligen europäischen Kulturmetropole von sich reden. Chopin starb am 17. Oktober 1849 im Alter von nur 39 Jahren. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise begraben. Doch sein Herz wanderte zurück nach Polen und wurde auf seinen ausdrücklichen Wunsch in der Heiligkreuzkirche von Warschau beigesetzt.
Anlässlich des 150. Todestages des großen Musikers prägte die Mint of Poland 1999 eine kunstvolle 10 Zlotych-Münze zum Gedenken an Frédéric Chopin.


2000 Zlotych 1979. Auf der Rückseite: Die Nobelpreisträgerin Marie Sklodowska Curie im Profil (vgl. auch: Gestaltung der 100 Zlotych-Münze von 1974)

Marie Curie
Maria Salomea Sklodowska wurde am 7. November 1867 in Warschau geboren. Schon während ihrer Schulzeit wurde man auf ihre herausragenden Leistungen aufmerksam. Doch zu jener Zeit wurde Frauen ein Studium an polnischen Universitäten verwehrt und so arbeitete die Hochbegabte viele Jahre als Hauslehrerin, ehe sie den Sprung an die Pariser Sorbonne wagte und sich für die Fachrichtung Physik einschrieb. Hier lernte sie schon bald den Forscher Pierre Curie kennen, den sie 1895 heiratete. Begeistert von den Arbeiten des Wissenschaftlers Antoine Henri Becquerel, beschloss die 29jährige seine Erkenntnis in einer eigenen Dissertation zu vertiefen und widmete sich fortan gemeinsam mit Becquerel dem Studium der Radioaktivität. 1903 wurden die beiden Forscher mit dem begehrten Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Wenige Jahre später gelang Marie Curie, was bis dahin auch in Frankreich undenkbar schien: Nach dem Tod ihres Mannes übertrug die Sorbonne der unterdessen international bekannten Wissenschaftlerin dessen Professorenstelle und ließ sie ungehindert weiter forschen. Der Mut, den alle Beteiligte mit diesem Schritt bewiesen hatten, wurde 1911 mit einem zweiten Nobelpreis – dieses Mal für Chemie – belohnt. Marie Curie blieb der Wissenschaft als Leiterin des Pariser Radium-Instituts bis zu ihrem frühen Tod am 4. Juli 1934 treu.
Anlässlich des 45. Todestages der großen Wissenschaftlerin prägte die Mint of Poland 1979 eine künstlerisch beeindruckende 2000 Zlotych-Gedenkmünze, auf deren Rückseite das Profil Marie Curies und ein „Ra“ für Radium an ihr Schaffen erinnert.

#
2 und 200 Zlotych 2007. Auf der Rückseite: Stilisierte Kopfbilder des Schriftstellers Joseph Conrad

Joseph Conrad
Joseph Conrad wurde am 3. Dezember 1857 als Jozéf Teodor Nalecz Konrad Korzeniowski im damals russischen Berditschew geboren. Als polnischer Patriot aus der Heimat verbannt, fand Conrads Vater erst 1869, kurz vor seinem Tod, zurück nach Krakau und ließ den Sohn mehr oder weniger mittellos zurück. Der entschied sich im Alter von 16 Jahren in Marseille auf einem Schiff anzuheuern und lernte auf seinen folgenden Reisen vor allem die Kontinente Afrika und Asien kennen. Schwer erkrankt begann der Weltenbummler erst spät zu schreiben und debütierte 1895 mit seinem ersten Roman „Almayers Wahn“, den er in englischer Sprache verfasste.
Der literarische Durchbruch ließ allerdings weitere 20 Jahre auf sich warten. Seitdem hat der Autor mit Erzählungen und Romanen wie „Spiel des Zufalls“, „Lord Jim“ oder „Herz der Finsternis“ unzählige Leser in eine fremde Welt entführt.
Joseph Conrad starb am 3. August 1924 bei Canterbury in England. Anlässlich seines 150. Geburtstages entwarf die Mint of Poland zwei exquisite Gedenkmünzen, die den Autor als Reisenden und begnadeten Erzähler ehren.


20 Zlotych 1995. Auf der Rückseite: Nikolaus Kopernikus mit seiner Denkschrift zum Münzwesen, 12 Sterne umrahmen sein Brustbild.

Nikolaus Kopernikus
Am 19. Februar 1473 wurde Nikolaus Kopernikus in Thorn geboren, das seinerzeit dem Königreich Polen unterstand. Sein Vater Niklas Koppernigk war ein wohlhabender Kupferhändler mit besten Verbindungen und so konnte der junge Nikolaus trotz des frühen Todes seiner Eltern in Krakau, Padua und Bologna studieren und schließlich an der Universität von Ferrara seinen Doktor erwerben. Als späterer Schatzmeister und Kanzler des Domkapitels widmete sich Kopernikus zunehmend astronomischen Studien und trug schließlich maßgeblich zur Entwicklung des heliozentrischen Weltbildes bei. Daneben betätigte sich der Gelehrte als hoch angesehener Geldtheoretiker, dessen Grund- und Lehrsätze die Finanzwelt bis heute beeinflussen.
Kopernikus starb am 24. Mai 1543. Über 200 Jahre suchten Archäologen seine sterblichen Überreste im Frauenburger Dom. Erst 2008 gelang es, die ihm zugeordneten Gebeine über eine DNA-Analyse mit einigen in seinen Büchern gefundenen Haaren zu vergleichen.
Die Mint of Poland ehrte den großen Gelehrten mit ihrem Beitrag zum Thema „Polen in Europa“ 1995 mit einer aufwendig gestalteten Silbermünze, auf der Nikolaus Kopernikus mit seiner Denkschrift zum Münzwesen und 12 europäischen Sternen dargestellt wird.

Viele weitere Berühmtheiten hätten es verdient, an dieser Stelle Erwähnung zu finden. Doch nichts ist so schön, wie die Bewunderung ihrer Werke anhand edler Gedenkmünzen. Darauf freuen wir uns und danken der Mint of Poland schon jetzt für die große Vielfalt ihres Ausstellungsprogramms, das sich Sammler und Münzenliebhaber keinesfalls entgehen lassen sollten!

Wer mehr über polnische Gedenkmünzen oder Sammlerstücke zum thematischen Schwerpunkt des Pontifikats von Papst Johannes Paul II erfahren möchte, sollte auch einen Blick in den aktuellen Katalog der World Money Fair werfen. Sie erhalten ihn kostenlos vor Ort oder können ihn zeitgleich mit der Veranstaltung von unserer Website (www.worldmoneyfair.de) downloaden.

Kontakt
Mennica Polska SA
ul. Pereca 21
P.O.B 10
00-958 Warszawa
Tel.: +48 22 656 40 00
E-Mail: mennica@mennica.com.pl

 

 

 
Kontakt

 

 

World Money Fair - Newsletter
 
 

Dear Madam, dear Sir,
Dear exhibitors,

It's only a few weeks until the World Money Fair in Berlin will open its gates. We are very pleased to welcome the Mint of Poland as Guest of Honor at our anniversary event and look forward to learning a lot about coins and numismatic programs, as well as about the country and its people.

In the course of history, our Polish neighbors have produced many important scholars, poets, musicians and statesmen, who of course are reflected in the images on the country's coins. Today we would like to introduce you to some of these outstanding personalities. At the same time, we look forward to becoming acquainted with many more “Polish heads” at the booth of our Guest of Honor and are eager to hear what else the experts from Poland will tell us about the country's history and its long tradition of minting.

Join us to admire exquisite numismatic treasures at the booth of our Guest of Honor – a widely varied selection, never on display before.

We look forward to your interest and to a successful 40th World Money Fair.

Best regards,
The organizing team of the
World Money Fair

 

Famous Heads on Polish Coins


10 zlotych 1999. On the reverse: Head portrait of Frédéric Chopin in front of stylized grand piano and willows

Frédéric Chopin
Fryderyk Franciszek Chopin was born in Zelazowa Wola (Poland) in 1810. He inherited his French name from his father who had immigrated to Poland in 1788 and soon married the daughter of an impoverished nobleman. Little Frédéric was considered a child prodigy, composing his first pieces at the age of seven. He soon became famous far beyond the country's borders. When revolts shook Poland, then under Russian rule, in 1830, he sought exile in Paris and with his compositions and piano performances made a name for himself in the exuberant cultural climate of the European metropolis. Chopin died on October 17, 1849, aged only 39 years. His body was laid to rest at Père Lachaise cemetery; however, following Chopin's own wish, his heart was buried in the Church of the Holy Cross in Warsaw.
On the occasion of the 150th anniversary of the great musician's death, the Mint of Poland in 1999 issued a 10-zlotych coin commemorating Frédéric Chopin.


2000 zlotych 1979. On the reverse: Portrait of Nobel laureate Marie Sklodowska Curie in profile (compare to design of 100-zlotych coin of 1974)

Marie Curie
Maria Salomea Sklodowska was born in Warsaw on November, 7, 1867. Already at school her outstanding performance was noticed. At that time, however, women were not welcome to attend university in Poland, so the highly gifted girl worked as a tutor for years before venturing to Paris where she entered the Sorbonne to study physics. There, she soon met the scientist Pierre Curie whom she married in 1895. Enthusiastic about the works of Antoine Henri Becquerel, the 29-year-old woman decided to look deeper into his findings in her own thesis. She continued doing research about radioactivity together with Becquerel. In 1903 both scientists were awarded the Nobel prize. A few years later, Marie Curie managed something that before even in France had been unthinkable. On the death of her husband the Sorbonne assigned the woman scientist, who meanwhile had gained international reputation, to his professorship and let her continue her research. The courage of all people involved in that decision was rewarded when, in 1911, Curie received her second Nobel prize – this time for chemistry. As the director of the Radium Institute Marie Curie remained faithful to science until her early death on July 4, 1934.
On the occasion of the 45th anniversary of her death, the Mint of Poland issued a 2,000-zlotych commemorative coin of remarkable artistic quality, featuring the portrait of Marie Curie in profile and “Ra” for radium on the reverse.


2 and 200 zlotych 2007. On the reverse: Stylized head portraits of the novelist Joseph Conrad

Joseph Conrad
Joseph Conrad was born on December 3, 1857 as Joszéf Teodor Nalecz Konrad Korzeniowski in the city Berdychiv – then part of Russia. His father was an exiled Polish patriot who only returned to Cracow shortly before his death in 1869, leaving his son more or less destitute. At the age of 16 Konrad decided to go to Marseille to get a job on a ship. On his travels he mainly got to know the African and Asian continents. Late in his life, suffering from severe illness, the traveler started writing. His first novel “Almayer's folly”, written in English, was published in 1895. However, the author's breakthrough came only 20 years later. Since then, his stories and novels, like “Chance”, “Lord Jim” or “The Heart of Darkness” have carried countless readers off to a strange worlds.
Joseph Conrad died near Canterbury, England, on August 3, 1924. On the occasion of his 150th anniversary, the Mint of Poland designed two superb commemorative coins honoring the writer as a traveler and a gifted storyteller.


20 zlotych 1995. On the reverse: Nicolaus Copernicus with his treatise on coinage, 12 stars framing his half length portrait

Nicolaus Copernicus
Nicolaus Copernicus was born on February 19, 1473 in Torun which then belonged to the Kingdom of Poland. His father Niklas Koppernigk was well-to-do copper merchant with best trade relations. Thus, despite the early death of his parent, young Nicolaus could afford to attend the universities of Krakow, Padua and Bologna, concluding his studies with a doctorate from the university of Ferrara. Later, when he was the treasurer and chancellor of the Torun chapter, Copernicus dedicated more time to the study of astronomy, contributing largely to the development of heliocentrism. Moreover, the scholar excelled as a theoretician of money. The principles and laws he formulated are still valid in the financial world of our times.
Copernicus died on May 24, 1543. For 200 years, archaeologists searched the Frombork cathedral for his mortal remains. Only in 2008, his supposed remains could be identified thanks to a DNA analysis of some hairs that were found in his books.

The Mint of Poland honored the great scientist in 1995 in its contribution to the subject “Poland in Europe” with an beautifully designed silver coin depicting Nicolaus Copernicus with this treatise on money and 12 European stars.

Many more famous figures would have deserved mention in this context. However, nothing compares to admiring their works with exquisite commemorative coins. Looking forward to that pleasure we would like to thank the Mint of Poland as early as today for the rich variety of their exhibition program which no collector and coin enthusiast should miss!

Anyone who wants to learn more about Polish commemorative coins or the main topic, the pontificate of Pope John Paul II, should have a look in the current catalog of the World Money Fair. You will get a free copy at the fair or you can download it at the time of the event from our website (www.worldmoneyfair.de).

Kontakt
Mennica Polska SA
ul. Pereca 21
P.O.B 10
00-958 Warszawa
Tel.: +48 22 656 40 00
E-Mail: mennica@mennica.com.pl

 

 

 
Kontakt

World Money Fair Berlin GmbH
Ollenhauerstraße 97, 13403 Berlin
Deutschland / Germany


Tel.  +49 (30) 32 76 44 01

Fax. +49 (30) 32 76 44 02


info@worldmoneyfair.de
www.worldmoneyfair.de