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World Money Fair - Newsletter
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Aussteller,

Willkommen im Neuen Jahr – Willkommen bei der World Money Fair! Ende dieses Monats ist es soweit. Am 28. Januar öffnet sich die Internationale Münzenmesse zum 40. Mal für Tausende von begeisterten Münzensammlern und interessierten Besucher. Wir freuen uns sehr auf diese ganz besondere Messe und die vielen Aussteller und Konferenzteilnehmer, die ihr Kommen angekündigt haben.

40 Veranstaltungsjahre sind ein gewaltiger Zeitraum. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Geschichte der World Money Fair nicht nur in diesem, sondern über insgesamt zwei Newsletter nachzuerzählen. Ende Januar wird Sie Teil 2 der Chronik erreichen.

Schon jetzt danken wir für Ihr Interesse und freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam den runden Geburtstag unserer Veranstaltung zu feiern!

Heute wünschen wir Ihnen vor allem einen guten Start ins Jahr 2011 und eine stressfreie Vorbereitung auf unser gemeinsames Wochenende in Berlin.

Bis dahin beste Grüße,

von Ihrem Organisationsteam
der 40. World Money Fair

 

40 Jahre World Money Fair – Teil 1

Jubiläumsveranstaltung in Berlin vom 28. bis zum 30. Januar 2011

Am Anfang stand eine Vision – und die Silberkrise
Am 4. August 1967 beschloss das amerikanische Schatzamt, sein Silber am freien Markt zu verkaufen. Der Silberpreis explodierte und auch die silberhaltigen Schweizer Kursmünzen wurden sukzessive durch neue Stücke aus unedlem Material ersetzt. Kein Wunder, dass sich bald in jedem Schweizer Haushalt ein kleines Schatzkästlein fand, in dem die alten silbernen Münzen gehortet wurden.
Doch nicht nur bei den Eidgenossen wurde das Münzensammeln im Zuge der weltweiten Silberkrise zu einem Massenphänomen. Um private Geldreserven vor einer möglichen Inflation zu schützen, setzte man überall auf der Welt auf Investments in Sachwerte und die kleinen, leicht aufzubewahrenden und äußerst wertstabilen Edelmetallmünzen eigneten sich hierfür hervorragend. Mehr und mehr gerieten der Wert und die Vielfalt der klassischen und modernen Prägekunst in den öffentlichen Fokus und viele neue Foren und Medien wurden ins Leben gerufen.
Eine dieser brandaktuellen Fachzeitschriften war die „MünzenRevue“. Hinter ihr stand Albert M. Beck. Von Anfang an hatte er die Vision, neben seiner Zeitschrift auch neue Formen des numismatischen Miteinanders zu entwickeln. Er träumte von einer Synthese aus hochkarätigen Informationen und dem Angebot einer internationalen Münzenmesse, die für Liebhaber der klassischen und modernen Numismatik, aber auch für Münzenhändler, Münzstätten und Münztechniker gleichermaßen interessant sein sollte.



Basel: Langjährige Heimat der Internationalen Münzenmesse.

 

Die erste Internationale Münzenmesse in der Schweiz
Mit einem Budget von nur 10.000 Franken – für den Initiator Albert M. Beck, der sich 1971 neben einem Aufbaustudium noch als junger Lehrer und Familienvater durchschlug, eine ungeheure Summe – wurde die erste Internationale Münzenmesse auf die Beine gestellt. Der Einsatz sollte sich lohnen: 87 Münzenhändler aus ganz Europa und den USA kamen, als die Veranstaltung in Basel erstmalig ihre Tore öffnete. Dass sie im Verlauf der nächsten vier Jahrzehnte zu DER Münzenmesse schlechthin werden würde, hätte dennoch kaum jemand erwartet.



Aussteller und Sammler bei der World Money Fair in Basel, 1972.

 

Eine Tradition wird etabliert: Ehrengastländer bei der World Money Fair
Seit 30 Jahren lädt die Internationale Münzenmesse, die heute als World Money Fair firmiert, die Münzprägestätte eines Ehrengastlandes zu ihrer Veranstaltung ein – eine wunderbare Tradition, die anlässlich der 10. Basler Münzenmesse von Albert M. Beck ins Leben gerufen wurde. Den Anfang machte Finnland, wobei man sich zunächst auf eine Ausstellung zu den „Banknoten der Unionsbanken von Finnland“ und einen begleitenden Fachvortrag von Dr. Hannu Paatela aus Helsinki beschränkte. Dann folgte mit der Beteiligung der Royal Canadian Mint die erste internationale Münzstätte, die bereits seit den späten 1970iger Jahren mit einem ausgefeilten Gedenkmünzenprogramm von sich Reden gemacht hatte. Bei der Basler Münzenmesse fanden die Kanadier erstmalig das mediale Echo, dass sie sich für Europa lange gewünscht hatten. Diesen Erfolg wollten bald auch andere für sich verbuchen und eine lange Reihe weiterer Ehrengäste folgte.



Podium des 1. Internationalen Media Forums,
1991 anlässlich der Feier “20 Jahre Münzenmessen in der Schweiz“.

 

Weltweites Medieninteresse
Die enge Zusammenarbeit mit (Fach-)Medien und der interessierten Öffentlichkeit war für Beck immer eine Selbstverständlichkeit. Als Herausgeber der „MünzenRevue“ kannte er die Bedürfnisse von Journalisten und bediente sie stets mit aussagekräftigem Pressematerial und hervorragend besetzten Pressekonferenzen. Sein größter Coup gelang ihm allerdings mit der Umsetzung des „Media Forums“, das bis heute als wichtigste Fachpresse-Veranstaltung in der Welt der Numismatik gilt.
Wieder war es ein Jubiläum, das 1991 zur Premiere dieses neuen Veranstaltungsformats führte, wobei es, zwanzig Jahre nach „Erfindung“ der Internationalen Basler Münzenmesse, in technischer Hinsicht noch äußerst bescheiden zuging. Damals hielten viele der teilnehmenden Münzdirektoren noch Pappscheiben in die Höhe, um ihre Planungen für die kommende Münzensaison vorzustellen. Das hat sich inzwischen nachhaltig verändert, wobei das ursprüngliche Veranstaltungsprinzip noch immer überzeugt. Heute präsentieren bis zu zwanzig internationale Münzstätten beim Media Forum ihre aktuellen Prägeprogramme und unverändert nutzen viele Fachjournalisten und interessierte Sammler dieses einmalige Informationsereignis, um direkt mit den „Machern“ ins Gespräch zu kommen.



Das Auktionshaus Fritz Rudolf Künker führt im Rahmen der World Money Fair alljährlich seine überaus erfolgreiche „Berlin-Auktion“ durch.

 

Moderne und klassische Numismatik vereint bei der World Money Fair
Neben Stücken der modernen Prägekunst war auch die klassische Numismatik immer Bestandteil der World Money Fair und ihrer Basler Vorgängerveranstaltung – und das nicht nur auf den Tischen der Münzenhändler. Neben wissenschaftlich orientierten numismatischen Verbänden und Institutionen waren stets auch bedeutende Auktionshäuser mit ihren Angeboten zu Gast. In den Schweizer Jahren vor allem vom Schweizerischen Bankverein (heute UBS) getragen, sorgt in der jüngsten Vergangenheit insbesondere das deutsche Auktionshaus Fritz Rudolf Künker für herausragende Auktionsereignisse. Hier finden Kenner immer wieder numismatische Raritäten aus längst vergangenen Zeiten und neuerdings auch ein großes Angebot an russischen Münzen. An der Schnittstelle zwischen Ost- und Westeuropa hat sich der Messestandort Berlin zu einem großartigen Marktplatz entwickelt, an dem Auktionen immer wieder für Rekordpreise sorgen.

 

An dieser Stelle, verehrte Leser, gestatten Sie uns aus Platzgründen eine kleine Verschnaufpause. Im übernächsten Newsletter geht’s weiter in der Geschichte der World Money Fair. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Lektüre dann fortsetzen. Vor allem aber freuen wir uns auf Ihren Besuch vor Ort. Denn nichts ist so schön, wie das in vier Jahrzehnten Erreichte live mitzuerleben!

Bis bald in Berlin!

 

 
Kontakt

World Money Fair Berlin GmbH
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Fax. +49 (30) 32 76 44 02


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www.worldmoneyfair.de

 

 

World Money Fair - Newsletter
 
 

Dear Madam, dear Sir,
Dear exhibitors,

Welcome to the New Year – welcome to the World Money Fair! At the end of the month, the waiting will be over. On January 28, the international coin fair will open its gates for the 40th time for thousands of passionate coin collectors and interested visitors. We are looking forward to this very special edition of the fair and to meeting all the exhibitors and conference participants who have confirmed to attend.

Forty years are a long time. Therefore we decided to dedicate not only this newsletter but also a second one to telling you the Story of the World Money Fair. Part Two of the chronicle will follow at the end of January.

We appreciate your interest and look forward to celebrating the anniversary of our event together with you.

Meanwhile, we send you best wishes for a good start into the year 2011 and a stress-free preparation for our common weekend in Berlin.

Yours sincerely,

The organizing team
of the 40th World Money Fair

 

40 Years of World Money Fair – Part 1

Anniversary in Berlin from January 28 to 30, 2011

At the Beginning, there was a Vision – and the Silver Crisis
On August 4, 1967 the U.S. Department of the Treasury took the decision to sell silver from their stocks on the free market. As the price of silver was skyrocketing, the Swiss circulation coins that contained silver were gradually replaced by new pieces of base metal. Thus, it was not really surprising that soon in every Swiss home there was a treasure box where old silver coins were hoarded.
In the course of the global silver crisis coin collecting become a widespread phenomenon – not only in Switzerland. People all over the world were investing in tangible assets in order to protect private money reserves from the risk of inflation. Precious metal coins were ideal for that purpose, being small, easy to store and extremely stable in value. The worth and diversity of classical and modern minting gradually got into the focus of public interest, with numerous new platforms and media emerging at the time.
One of the newly founded magazines was “MünzenRevue”. Behind it was Albert M. Beck. From the beginning, he had the vision of developing new forms of cooperation among numismatists, besides making a magazine. He was dreaming of a synthesis of high-quality information and the broadly conceived offer of an international coin fair that should be equally attractive for aficionados of classical and modern numismatics as well as for coins dealers, mints and minting engineers.



Basel: Long-time home of the International Coin Fair.

 

The First International Coin Fair in Switzerland
The first International Coin Fair had a budget of only 10,000 Swiss francs – a huge sum for initiator Albert M. Beck who then was a young teacher and family father living by his wits, besides doing postgraduate studies. His commitment was to be rewarded. 87 coin dealers from all over Europe and the United States participated when the event opened in Basel for the first time. Nevertheless, hardly anybody would have expected it to become THE numismatic fair par excellence in the course of the following four decades.



Exhibitors and collectors at the World Money Fair in Basel, 1972.

 

A Tradition is Being Established: Countries as Guest of Honor at the World Money Fair
For 30 years now the International Coin Fair, operating today under the name of World Money Fair, has invited the mint of one country as guest of honor – a wonderful tradition fathered by Albert M. Beck who started it on occasion of the 10th anniversary of Basel Coin Fair. Finland was the first guest of honor, although initially the activities were limited to an exhibition about “Bank Notes from the Union Banks of Finland” and an accompanying lecture by Dr. Hannu Paatela from Helsinki. The next to follow was the Royal Canadian Mint, the first international mint that had already drawn general attention with a sophisticated program of commemorative coins in the late 1970s. At Basel Coin Fair, the guests from Canada finally achieved the media response they had long been hoping to get in Europe. As a lot of others wanted to secure that success for themselves, a long line of guests of honor was to follow.



Podium of the 1st International Media Forum,
1991, on occasion of the anniversary “20 Years of Coin Fairs in Switzerland”.

 

Worldwide Media Attention
Close cooperation with the specialized press and the interested public has always been a matter of fact for Beck. As editor of “MünzenRevue” magazine he knows about the needs of journalists, always providing them with informative press material and organizing press conferences with select speakers. His greatest achievement, however, was the founding of the Media Forum, still regarded as the most important media event in the world of numismatics.
Again, an anniversary was the motivation for introducing this new event format, although in terms of technology it was rather limited at first – 20 years after the “invention” of the Basel Coin Fair. At that time, many of the participating mint directors used to hold up cardboard disks when presenting their coin programs for the coming year. This has profoundly changed since then, but the original concept of the event is still convincing. Today, up to twenty international mints showcase their current coin programs, while a lot of specialized journalists and interested collectors use this unique information event to talk with the “makers” directly.



Auctioneers Fritz Rudolf Künker each year hold their highly successful Berlin Auction on the occasion of the World Money Fair.

 

Modern and Classical Numismatics, United at the World Money Fair
Besides pieces of modern coinage, classical numismatics has always been part and parcel of the World Money Fair and its Basel predecessors, not only on the tables of coin dealers. Besides academically oriented numismatic societies and institutions, important auction houses have ever since participated in the fair. During the Switzerland years, it was mainly the Swiss Bank Cooperation (today UBS) that conducted auctions, while today the German auction house Fritz Rudolf Künker is a guarantor of extraordinary auction events. Connoisseurs will find numismatic rarities from times long past, lately including a vast choice of Russian coins. Located where eastern and western Europe meet, Berlin has developed to become a great marketplace where top prices at auctions are consistently being achieved.

 

At this point, dear reader, allow us to take a little rest due to space constraints. The second part of the World Money Fair Story will appear in the next but one edition of our newsletter. We invite you to continue reading then. Above all, however, we will be very pleased to welcome you in Berlin. Because nothing compares to seeing what has been achieved in four decades live!

See you soon in Berlin!

 

 
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