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World Money Fair - Newsletter
 
 

Newsletter, Dezember 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Aussteller,

das Jahr neigt sich seinem Ende zu und das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Bevor wir uns auf einige besinnliche Feiertage freuen, möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Vorbereitungen zur bevorstehenden 42. World Money Fair – vom 1. bis 3. Februar 2013 – informieren. Ab sofort finden Sie auf unserer Website www.worldmoneyfair.de folgende Unterlagen:

• aktuelle Programmübersicht zum Technik Forum am 31. Januar 2013, ab 13.30 Uhr
• aktuelle Programmübersicht zum Media Forum am 1. Februar 2013, ab 10.30 Uhr
Ausstellerliste (Stand 14. Dezember 2012)
Hallenplan (Stand 14. Dezember 2012)

Falls Sie bei der Planung Ihres Messeauftritts noch Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Unser Büro ist bis einschließlich Donnerstag, den 20. Dezember 2012 besetzt. Vom 21.12.2012 bis 6.1.2013 gönnen wir uns eine kleine Verschnaufpause. Ab 7. Januar 2013 starten wir dann zum Endspurt.

Was immer Sie sich für die bevorstehenden Feiertage vorgenommen haben: Wir wünschen Ihnen eine ebenso frohe und festliche Zeit, wie sie unsere französischen Freunde und Ehrengäste zu zelebrieren wissen. In diesem Sinne:

Joyeux Noël et bonne année
Fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr

Ihr Organisationsteam
der WORLD MONEY FAIR Berlin

 

Weihnachten in Frankreich

Frankreich ist als Land der guten Küche und der feinen Genüsse bekannt. Das gilt in einem ganz besonderen Maße für die Ausgestaltung des französischen Weihnachtsfestes.



Wussten Sie, dass die Tradition des Weihnachtsbaums ursprünglich aus dem Elsass stammt? Prinzessin Elisabeth Charlotte von der Pfalz, Ehefrau von Herzog Philipp von Orléans und Schwägerin von Ludwig XIV., genannt Liselotte von der Pfalz, berichtet erstmalig im Jahre 1708 von so genannten Paradiesbäumen, bei denen um den 24. Dezember die Äste frisch geschlagener sapins de Noël mit roten Äpfeln, Gebäck und Nüssen geschmückt wurden – eine Reminiszenz an den Baum im Garten Eden.

Auch heute geht es am „Heiligen Abend“ in Frankreich vor allem paradiesisch zu. Nach einem ganz normalen Arbeitstag trifft man sich zu Hause oder in schillernd bunt dekorierten Restaurants, um die Festtage mit einem großen dîner und ausgelassenen Tänzen einzuläuten. Über Nacht kommt dann père Noël, ein Kollege des deutschen Weihnachtsmannes, um den französischen Kindern durch die Schornsteine der Häuser Geschenke in bereitgestellte Schuhe zu stecken.

Im Mittelpunkt des 25. Dezember steht dann die réveillon, ein festliches Menü, bei dem französische Familien den fein gefüllten Truthahn dinde aux marrons, verschiedene Pasteten, Austern und gezuckerte Maronen genießen. Auch die traditionelle Gänsestopfleber foie gras darf bei diesem Weihnachtsschmaus eigentlich nicht fehlen – ebenso wenig wie die bûche de Noël, eine Schokoladen-Biskuitrolle, die in Form eines abgesägten Baumstamms serviert wird.

Nach dem ausgedehnten Mahl besuchen viele Franzosen die mitternächtliche Weihnachtsmesse messe de minuit, bei der ganz sicher eine der wunderschönen Weihnachtskrippen bewundert werden kann. Die weltweit größte steht übrigens in einem riesigen Pariser Zelt, das alljährlich tausende Besucher lockt.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele andere Weihnachtsbräuche, die sich von Region zu Region unterscheiden. So lockt die Provence zum Beispiel mit herrlichen Krippenspielen. Die kunstvollen, aus Lehm gebrannten Figuren werden auf zahlreichen marché aux Santons angeboten und repräsentieren zahlreiche traditionelle Handwerksberufe der Region.

Nicht ganz so traditionsbewusst verläuft die französische Silvesternacht, die einen ausgelassenen Abschluss der semaine joyeuse, der fröhlichen Woche vom 24. Dezember bis zum 1. Januar, bildet. Auch zu diesem Anlass werden edle Speisen wie Hummer oder Austern serviert, und um Mitternacht tauscht man die guten Wünsche fürs neue Jahr unter einem aufgehängten Mistelzweig.

Wer aber meint, der Neujahrstag beschließe nun endgültig die semaine joyeuse, wird schon am 6. Januar, dem Dreikönigstag, eines Besseren belehrt. Beim Anschnitt der galette des Rois, einem mit köstlichem Marzipan gefülltem Blätterteigkuchen, oder einer brioche aus Hefeteig bestimmen die Jüngsten der Familie, in welcher Reihenfolge die einzelnen Portionen verteilt werden sollen. Wer beim Genuss der süßen Speisen auf die fève, eine kleine, im Gebäck versteckte Porzellanfigur oder Bohne stößt, darf sich eine Pappkrone aufsetzen und aus dem versammelten Kreis eine neue Königin oder einen neuen König wählen, der alsbald eine weitere galette zu besorgen hat. Erst wenn alle Familienmitglieder ihr Küchlein beigetragen haben, nehmen die Franzosen endgültig Abschied von ihrer wunderbar langen Festzeit.

Inspiriert von diesen schönen Bräuchen wünschen wir Ihnen und unseren französischen Freunden eine fröhliche und ereignisreiche Jahreswende und freuen uns, Sie alle bei bester Laune und Gesundheit bei der 42. World Money Fair begrüßen zu dürfen.

Bis bald in Berlin!

 

 
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World Money Fair - Newsletter
 
 

Newsletter, December 2012

Dear Madam, dear Sir,
Dear exhibitors,

The year is drawing to a close and Christmas is just around the corner. As we start filling with anticipation of a peaceful festive season, we would like to update you on the current state of preparations for the upcoming 42nd World Money Fair – from February 1 to 3, 2013. From now on, the following documents will be available at our website www.worldmoneyfair.de:

• updated program overview of Technical Forum on January 31, 2013, from 1:30 pm
• updated program overview of Media Forum on February 1, 2013, from 10:30 am
exhibitor list (as of December 14, 2012)
floor plan (as of December 14, 2012)

Should you need any advice or assistance for planning your fair participation, we are here for you. Our office will be open through Thursday, December 20, 2012. From 12/21/2012 through 1/6/2013 we will allow us a breather. On January 7, 2013 we will launch into the final spurt.

Whatever your plans for the upcoming holidays may be, we wish you a happy and festive time, just like our friends and Guests of Honour from France know how to celebrate. On that note:

Joyeux Noël et bonne année
Merry Christmas and a good start into the new year.

Ihr Organisationsteam
der WORLD MONEY FAIR Berlin

 

Christmas in France

France is known for its cuisine and fine culinary pleasures. This is more than true for the way the French celebrate Christmas.



Did you know that the tradition of the Christmas tree originally comes from Alsace? In 1708, Elisabeth Charlotte, Princess Palatine, wife of Philippe I, Duke of Orléans and sister-in-law of Louis XIV, was the first to report of so-called trees of paradise – freshly felled sapins de Noël , adorned with red apples, pastries and nuts – as a reminiscence of the tree of life in the Garden of Eden.

Even today, Christmas Eve is a bit like paradise. After a normal workday, the family gathers at home or in colorfully decorated restaurants to start off the holidays with an abundant dîner followed by lively dancing. In the night comes père Noël, a colleague of Santa Claus, who enters the houses through the chimney to put presents into the children's shoes.

On December 25, everything revolves around réveillon, a big family feast with typical dishes like dinde aux marrons, a chestnut-stuffed turkey, several patés or terrines, oysters and marrons glacés. Foie gras is also traditionally served on Christmas and the bûche de Noël, a chocolate sponge cake roll made to resemble a log, is of course a must.

After the long dinner, many French attend the Midnight Mass, messe de minuit, where they will surely see one of the marvelous crèches depicting the nativity scene. The largest, by the way, is installed in a tent in Paris and has thousands of visitors each year.

Apart from that, there are many other Christmas traditions differing from region to region. In Provence, for instance, they have magnificent nativity plays and scenes composed of santons – elaborate terracotta figurines, sold at the marchés aux Santons, representing numerous typical crafts of the region.

The semaine joyeuse, the merry week lasting from December 24 through 31, ends with the celebration of New Year's Eve celebration, which is not quite so traditional. On this occasion, the French again indulge in noble delicacies like lobster or oysters. At midnight, people exchange good wishes for a happy new year under the branch of a mistletoe.

Now, those who are assuming that New Year's Day is the conclusion of the festive season will be disabused on January 6, the day of Epiphany or festival of the Three Kings. When the Kings' cake, the galette des Rois – a delicious marzipan-filled puff pastry or brioche-like yeast cake – is about to be cut, the youngest member of the family decides in which order the portions are served. The one who finds the fève, a bean or ceramic trinket hidden in the cake, when eating his/her piece, is crowned with a cardboard crown and may choose a new queen or king from those present who then has to provide another cake. Only when all members of the family have contributed, the long and wonderful French Christmas season is over.

Inspired by these beautiful customs, we wish everybody, including our friends from France, a merry and eventful festive season. We hope to meet you all in good spirits and good health at the 42nd World Money Fair.

See you soon in Berlin!

 

 
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